Dieter Franz (SPD): Schulversagen verhindern – Berufsperspektiven für junge Menschen eröffnen!

Dieter Franz mit der Schulleiterin Sabine Limbach und ihrem Team am Standort Bickershöhe 3 der Jakob-Grimm-Schule Rotenburg

Der SPD-Landtagsabgeordnete Dieter Franz hat sich für eine Fortführung des SchuB-Programms (Lernen und Arbeiten in Schule und Betrieb) ausgesprochen. „Nachdem die SPD bereits im März in einem Antrag auf die notwendige Neustrukturierung für die sogenannten SchuB-Klassen und das EIBE-Programm (Eingliederung in die Berufs- und Arbeitswelt) hingewiesen hat, haben nun auch die Regierungsfraktionen erkannt, dass unser Blick sich gerade auch auf die Schülerinnen und Schüler richten muss, die sich am unteren Ende der Leistungs- beziehungsweise Erfolgsskala befinden. So berechtigt die Diskussionen um G 8 und G 9 auch sind, es ist eine große gesellschaftliche Herausforderung, allen jungen Menschen nach einem erfolgreichen Schulabschluss auch eine Ausbildung und damit einen Start in einen Beruf zu ermöglichen“, sagte Franz.

Mit dem Beginn einer neuen Förderperiode durch europäische Programme, wie zum Beispiel dem Sozialfonds, müsse das Land alles tun, um die bisherigen Programme flächendeckend fortzuführen. SchuB und EIBE seien nicht die einzigen Maßnahmen, um allen Jugendlichen eine Zukunft in eigener Verantwortung zu ermöglichen. Daneben müsse nach Ansicht von Franz Schulsozialarbeit bereits in der Grundschule beginnen. Kleine Gruppengrößen seien bei den besonderen Fördermaßnahmen notwendig. Der SPD-Abgeordnete plädierte dafür, neben theoretischen Angeboten auch praktische Tätigkeiten und die unmittelbare Zusammenarbeit zwischen Schule und Betrieben anzubieten. „Jeder Euro, der in erfolgreiche Prävention eingesetzt wird, erspart vielen jungen Menschen fortdauernde Niederlagen, stärkt ihr Selbstbewusstsein und bringt ihnen wieder Erfolgserlebnisse, die sie dringend brauchen, um ihre Stärken zu erkennen und damit Schule und Ausbildung erfolgreich abzuschließen.
„Bei meinem Besuch der SchuB-Klassen der Jakob-Grimm-Schule in Rotenburg, konnte ich mich im Beisein der Schulleiterin Sabine Rimbach von der hervorragenden Arbeit vor Ort überzeugen. Jeweils zwei Lehrer und zwei Sozialpädagogen bereiten die Schülerinnen und Schüler auf den Schulabschluss und den Beruf vor. Im Landtag gibt es einen breiten Konsens darüber, dass dieses Programm erhalten bleiben soll. Aus meiner Sicht ist für ein Gelingen auch die regionale Verankerung wichtig, die den für den Erfolg notwendigen direkten Draht zu den Betrieben sicherstellt.“, sagte Franz.