Dieter Franz (SPD): AK-UHW besucht mit Bürgermeister Arno Goßmann Flüchtlingsunterkunft in Wiesbaden

Dieter Franz MdL

Der Arbeitskreis für Heimatvertriebene, Aussiedler, Flüchtlinge und Wiedergutmachung (UHW) der SPD-Landtagsfraktion besuchte am 16.03.2016 unter dem Vorsitz von Dieter Franz eine Flüchtlingsunterkunft in Wiesbaden.

Zusammen mit Bürgermeister Arno Goßmann (SPD) verschafften sich die Abgeordneten einen Einblick über die Situation in der Unterkunft für Flüchtlinge der Stadt Wiesbaden, die sich in der Otto-Wallach-Straße befindet. Derzeit leben dort rund 150 Flüchtlinge, die zum größten Teil aus Syrien stammen. Die Landtagsabgeordneten konnten sich davon überzeugen, dass die Flüchtlinge gut versorgt sind. Besonders erfreut zeigten sie sich darüber, dass das Konfliktpotenzial in der Unterkunft sehr gering ist.

„Unser zentrales Anliegen ist es, dass die Verwaltung der Stadt Wiesbaden die Rahmenbedingungen schafft, um eine nachhaltige Unterbringung der Flüchtlinge in Wiesbaden realisieren zu können. Die gute Zusammenarbeit mit den Kirchen und Verbänden im Bereich der Flüchtlingsarbeit ist beispielhaft“, so Bürgermeister Goßmann.

Als größtes Problem wurde von den Anwesenden die Erzielung der Sprachkompetenz identifiziert. Auch treffe die Flüchtlingsunterkunft bei der hiesigen Bevölkerung auf große Akzeptanz. Darüber hinaus verwies Arno Großmann darauf, dass das Engagement in der Bevölkerung erfreulicherweise fortbestehe. Über das Freiwilligen Zentrum in Wiesbaden würden ehrenamtlich Deutschkurse für Flüchtlinge angeboten.

Neben der Notwendigkeit, den Spracherwerb für Flüchtlinge nachhaltig zu gewährleisten wurde auch über das Problem der bestehenden Hürden hinsichtlich der Bewilligung von Arbeitsgenehmigungen für Flüchtlinge gesprochen.

Folglich betonte Dieter Franz, Sprecher für Heimatvertriebene, Aussiedler, Flüchtlinge und Wiedergutmachung der SPD-Landtagsfraktion zu Ende des Besuchstermins:

„Die bürokratischen Hürden müssen für potenzielle Arbeitgeber, die Flüchtlingen, z.B. im Handwerk, eine Beschäftigung bieten wollen, abgebaut werden. Gute Deutschkenntnisse und eine berufliche Beschäftigung sind zentrale Bestandteile einer gelingenden Integration.“